§ 1

  

Name, Sitz, Geschäftsjahr und Gerichtsstand

Der Verein führt den Namen Radsportgemeinschaft “Teuto”  Antrup-Wechte  1922 mit dem Zusatz e. V. nach der Eintragung in das Vereinsregister.  Der Verein wurde erstmals im Jahr 1922 gegründet und im Jahr 1957 wieder gegründet. Sitz des Vereins ist Lengerich (Westf.).

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Gerichtstand ist Tecklenburg.


 

                          

§ 2

                          


Aufgaben

Der Verein hat folgende Aufgaben:

a) Pflege des Amateurhallenradsportes, insbesondere des Einrad- und Kunstradfahrens
b) außersportliche Jugendarbeit,
c) Erziehung der Jugend in sportlicher, geistiger und sittlicher Hinsicht,

Die Ziele des Vereins sind sportliche und kamaradschaftlicher Natur. Auf einen wirtschaftlichen Zweck sind seine Ziele nicht gerichtet.


 

                          

§ 3

                          


Mitgliedschaft

Mitglied der Radsportgemeinschaft “Teuto” Antrup-Wechte 1922 e.V. kann  jede weibliche und männliche Person werden, die das 5. Lebensjahr  vollendet hat und sich im Vollbesitz der bürgerlichen Ehrenrechte  befindet.

Der Verein besteht aus:

a) aktiven Mitgliedern
b) inaktiven Mitgliedern
c) Ehrenmitgliedern

Aktives Mitglied ist derjenige, der den Radsport nach den Richtlinien des Vereines betreibt.

Inaktives Mitglied ist derjenige, der selbst keinen Radsport im  Sinne des Vereines betreibt, aber durch Beitragszahlung und sonstigen  Zuwendungen den Verein fördert.

Ehrenmitglied ist derjenige, der sich durch langjährige (40  Jahre) ununterbrochene Mitgliedschaft oder besondere Verdienste um den  Radsport und besonders um den Verein bemüht hat und in Würdigung dieser  Verdienste von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt  wurde.


 

                          

§ 4

                          


Beitritt

Die Anmeldung erfolgt schriftlich bei einem Vorstandsmitglied, welches  in der nächsten Vorstandssitzung die Aufnahme in Vorschlag bringt. Ein  Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht  begründet werden. Beitrag muss vom Neuaufgenommenen ab dem  Beitrittshalbjahr bezahlt werden. Die Mitgliedsbeiträge werden am 01.04. und 01.10. jeden Jahres eingezogen.


 

                          

§ 5

                          


Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, auf Unterstützung und Förderung durch  den Verein im Rahmen der Satzung. Die Mitglieder sind verpflichtet, nach besten Kräften an der Förderung der Vereinsaufgaben mitzuarbeiten,  insbesondere

1. die Satzung einzuhalten und die sachgemäßen Anordnungen des  Vorstandes zu befolgen, die festgesetzten Beiträge, deren Höhe die  Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festsetzt, ohne  Aufforderung innerhalb von drei Monaten, spätestens bis zum 31.03., nach Beginn des Geschäftsjahres zu zahlen.
2. dem Vorstand in Ausübung seiner Aufgaben unverzüglich im  Vereinsinteresse gewünschten Auskünfte (z.B .Wohnsitzänderung, Änderung der Bankverbindung etc.) zu erteilen

 

                          

§ 6

                          


Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der  Austritt (Kündigung) aus dem Verein muss einem Vorstandsmitglied  schriftlich angezeigt werden. Der Austritt wird zum 31.12. des lfd.  Kalenderjahres wirksam, wenn die Kündigung bis zum 30.11.des lfd.  Kalenderjahres erfolgt ist.
Rückständige Beiträge müssen vor erfolgtem Austritt gezahlt sein. Mit  dem Ausscheiden erlöschen sämtliche Ansprüche an den Verein.


 

                          

§ 7

                          


Ausschluss aus dem Verein

Ein Ausschluss aus dem Verein kann insbesondere erfolgen, wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung

- seinen Zahlungsverpflichtungen mindestens in Höhe eines Jahresbeitrags nicht nachkommt,
- grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht,
- in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwider handelt.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag. Zur  Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt. Der Antrag auf Ausschluss  ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene  Mitglied ist berechtigt, innerhalb einer Frist von 2 Wochen zu dem  Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom  Vorstand unter Berücksichtigung der Stellungnahme des betroffenen  Mitglieds über den Antrag zu entscheiden. Der Vorstand entscheidet mit  einfacher Mehrheit.

Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels  eingeschriebenem Brief mitzuteilen. Gegen den Ausschließungsbeschluss  steht dem betroffenen Mitglied die Beschwerde zur Mitgliederversammlung  zu. Diese ist innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Zugang des  Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten und zu  begründen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche  Mitgliederversammlung.

Wird keine Beschwerde gegen den Ausschließungsbeschluss eingelegt, wird  der Beschluss nach Ablauf von 2 Wochen ab Zugang des  Ausschließungsbeschlusses wirksam. Ansonsten wird der  Ausschließungsbeschluss wirksam mit Bestätigung durch die  Mitgliederversammlung.

Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.


 

                          

§ 8

                          


Sperren vom aktiven Sport

Verhält sich ein Mitglied bewusst unsportlich beim Training, bei  Meisterschaften oder Schaufahren oder schädigt durch unehrenhaftes  Handeln das Ansehen des Vereins oder befolgt beim Sport nicht die  Anweisungen des Übungsleiters, kann die nächste Mitgliederversammlung  durch geheime Wahl auf Antrag des Vorstandes nach Anhörung des  Betroffenen eine Sperre vom aktiven Sport bis zu einem halben Jahr  festsetzen; die Höhe der Sperre wird dem Betroffenen schriftlich  mitgeteilt und ist unwiderruflich.


 

                          

§ 9

                          


Organe des Vereins

1. Die Mitgliederversammlung
2. der Vereinsvorstand


 

                          

§ 10

                          


Mitgliederversammlung

Die Tagesordnung und Einladung an alle Mitglieder soll schriftlich,  mittels Brief oder per E-Mail unter Einhaltung einer Frist von zwei  Wochen vor dem Termin mitgeteilt werden. Die möglicht im ersten Quartal  des lfd. Jahres stattfindende Mitgliederversammlung hat folgende  Aufgaben:

1. Die Entgegennahme des Jahressport- und Jahresgeschäftsberichtes sowie Prüfung der Rechnung und deren Abnahme,
2. Entlastung des Vorstandes,
3. die Wahl des Vorstandes
4. Ernennung von Ehrenmitgliedern
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
6. Beschluss über Auflösung des Vereins.

Ein Beschluss über die Punkte 5 und 6 erfordert dreiviertel der Stimmen der anwesenden Mitglieder.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der  erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Einfache Stimmenmehrheit  entscheidet, soweit in dieser Satzung oder in zwingenden Bestimmungen  des Gesetzes nicht anders festgelegt ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Die Versammlungsleitung obliegt  dem Vorsitzenden.
Die Protokolle der Mitgliederversammlung sind vom Schriftführer und dem Ersten oder Zweiten Vorsitzenden zu unterzeichnen.


 

                          

§ 11

                          


Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem Ersten Vorsitzenden,
b) dem Zweiten Vorsitzenden,
c) dem Kassierer,
d) dem Sportleiter,
e) dem Jugendleiter,
f) dem Schriftführer.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung durch öffentliche oder  geheime Abstimmung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Dem Vorstand obliegt besonders die Pflicht, für die Aufbewahrung und  Verwaltung des Vereinsvermögens Sorge zu tragen und den Verein durch  zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich gerichtlich und  außergerichtlich zu vertreten.

a) Vorsitzender

Dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden obliegt insbesondere:
1. die Einberufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes und der Versammlungen,
2. Repräsentation des Vereins.

b) Kassierer

Ihm obliegt insbesondere:
1) die Führung der Kasse des Vereins,
2) Einziehen der Beiträge
3) Erstattung des Kassenberichtes in der Hauptversammlung,
4) die Buchführung über alle Ausgaben und Einnahmen im Laufe des Geschäftsjahres.

Sämtliche Beiträge müssen auf das dafür bei der Bank/Sparkasse  eingerichtete Konto von ihm eingezahlt werden. Einen Bar- und  Kassenbestand, über dessen Höhe der Vorstand entscheidet, darf er zur  Verfügung halten.

c) Sportleiter

Ihm obliegt insbesondere:
1) Förderung des aktiven Sports,
2) Bestimmen von Mitgliedern, die an Lehrgängen teilnehmen,
3) Verwaltung und Pflege des Sportmaterials,
4) Jahressportbericht auf der Hauptversammlung.

d) Jugendleiter

Ihm obliegt insbesondere:
1) Jugendarbeiten auf sportlicher und kulturelle Ebene,
2) Jugenderziehung in geistiger und sittlicher Hinsicht.

e) Schriftführer

Ihm obliegt insbesondere:
1) die Erledigung der laufenden Arbeiten des Schrift- und Geschäftsverkehrs,
2) Führung des Protokolls bei allen Beratungen und Versammlungen
3) Führen der Mitgliederliste.


 

                          

§ 12

                          


Unfallversicherung

Aktive Mitglieder sind bei Sportunfällen versichert. Versicherungsträger ist der Fachverband oder Landessportbund; die Versicherungsbedingungen  dieser Verbände sind maßgebend.


 

                          

§ 13

                          


Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Fall der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des  Vereins bestellt.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall  steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation  vorhandene Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile  der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, der im Auflösungsbeschluss konkret zu  bezeichnenden Körperschaft zu, welche im Wesentlichen gleichen Zielen zu dienen bestimmt ist, wie die Aufgaben in § 2 dieser Satzung. Im Übrigen gelten die Regelungen der §§ 55 Abs. 1 Ziff. 4, 61 der Abgabenordnung.  Im Fall einer Fusion mit einem anderen Verein gelten die vorstehenden  Bestimmungen sinngemäß.


 

                          

§ 14

                          


Vergütung der Organmitglieder, Aufwandsersatz

Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt,  soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt. Die  Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der  wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder  gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die  Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalt und Vertragsende ist  der Vorstand zuständig. Der Vorstand kann unter Berücksichtigung der  wirtschaftlichen Verhältnisse Aufträge und Dienstverträge für den Verein gegen angemessene Honorierung auch an Dritte vergeben, die nicht  Vereinsmitglieder sind. Dies gilt zur Erfüllung der satzungsgemäßen  Zwecke des Vereins insbesondere für Verträge mit Übungsleitern. Das  arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.

Jedes Vereinsmitglied hat einen Anspruch auf Ersatz seiner  nachgewiesenen angemessenen Aufwendungen für eigene Auslagen (z.B. für  Telekommunikations-, Porto-, Fahrtkosten und alle weiteren, im Interesse des Vereins verauslagten Beträge/Aufwendungen), die im Rahmen der  Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die steuerlichen Vorgaben zu  Höhe und Anlass bei Fahrt- und Reisekosten sind zu beachten.  Aufwendungserstattungsansprüche sind jeweils begrenzt auf die aktuellen  steuerlichen Pausch- und Höchstbeträge. Die Mitglieder haben das Gebot  der Sparsamkeit zu beachten.

Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen  werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und  Aufstellungen oder sonst in nachprüfbarer Weise nachgewiesen werden.


 

                          

§ 15

                          


Haftung des Vereins und von Organen

Ein Vorstandsmitglied, das unentgeltlich tätig ist oder für seine  Tätigkeit eine Vergütung erhält, die 500,00 €  jährlich nicht übersteigt, haftet dem Verein für einen in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten  verursachten Schaden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober  Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für die Haftung gegenüber Mitgliedern des Vereins. Vorgenannte Haftungsbegrenzung von ehrenamtlichen  Vereinsvorständen kann durch eine Satzungsregelung auch auf weitere  Amtsträger ausgeweitet werden.

Ist ein Vorstand einem Anderen zum Ersatz eines in Wahrnehmung seiner  Vorstandspflichten verursachten Schadens verpflichtet, so kann er von  dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Dies gilt  nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht  wurde.

Der Verein haftet gegenüber Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für  fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des  Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder  Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch  Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.


 

                          

§ 16

                          


Gültigkeit der Satzung

Die Satzung wurde in der vorliegenden Form auf der  Mitgliederversammlung am 01.Februar 2011 beschlossen. Die Satzung tritt  mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Alle bisherigen  Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.